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Zum Bräutigam

RolfRolf würde ich als sehr intelligenten, wortgewandten und humorvollen Mann bezeichnen. Diese drei Eigenschaften waren es wohl auch, die mich vor rund 5 Jahren so neugierig gemacht und dazu geführt haben, dass ich ihn näher kennen lernen wollte. Ich konnte stundenlang mit ihm im Auto sitzen und über aktuelle Themen diskutieren aber auch über Dinge sprechen, über die ich bis dahin überhaupt nicht nachgedacht habe, die nun aber plötzlich interessant schienen.

 


Rolf2Zudem bewunderte ich seine Art vor Leuten zu sprechen. Ich fand, er wirkte immer so selbstsicher und absolut überzeugend. Eine Eigenschaft, die ich nach wie vor sehr schätze an ihm. Dann war da ausserdem sein (dazumal noch) sehr interessantes Hobby, das Fliegen, das ihn noch attraktiver machte. Nicht unbedingt, weil ich so sehr aufs Fliegen stehe, sondern weil es mich beeindruckte, wie zielstrebig er sein Ziel, Helikopterpilot zu werden, verfolgte.

Als wir uns schliesslich näher kennen lernten, stellte ich fest, dass es nicht nur sehr interessant war, mit ihm zu diskutieren, sondern dass wir auch einige gemeinsame Hobbys hatten. Wir verbrachten beide gerne viel Zeit in der Natur und beobachteten all die Lebewesen, die um uns herum leben. Wir waren beide aktive Leiter in der Pfadi und so gab es neben den vielen guten Unterhaltungen auch vermehrt Aktivitäten, die wir gemeinsam machen konnten.


Rolf3Als wir anfingen, gemeinsam Sachen zu unternehmen, konnten wir uns wahrscheinlich beide nicht vorstellen, uns ineinander zu verlieben. Nicht, weil ich Rolf uninteressant fand, sondern aus dem Grund, dass er der Ex-Freund einer Freundin war und ich gerade erst eine längere Beziehung hinter mir hatte und mich nicht gleich in die nächste stürzen wollte. Doch wie das Leben so spielt, kam es anders. Von Treffen zu Treffen empfand ich mehr für ihn, ich erwischte mich dabei, wie ich des Öfteren an ihn dachte und wie ich mir ausmalte, mehr als nur eine Kollegin für ihn zu sein...

 

 

Natürlich habe ich mir zu Beginn noch nicht eingestanden, dass ich mich tatsächlich in ihn verliebt habe. Ich spielte meine Gefühle herunter und versuchte die „Coole“ zu spielen. Auch als wir eines Abends gemeinsam an den Flugplatz Wangen-Lachen gingen und über unsere Gefühle sprachen, entschieden wir, dass wohl nichts aus uns werden würde. Dennoch konnten wir es nicht lassen, uns weiterhin zu treffen. Und so, nach einigen Wochen, funktionierte das „Herunterspielen der Gefühle“ nicht mehr und mir wurde klar, dass Rolf genau der Mann war, den ich immer haben wollte. Glücklicherweise ging es ihm mit mir ähnlich. Und so beschlossen wir, es doch einmal miteinander zu versuchen. Die darauffolgenden Wochen und Monate und mittlerweile Jahre waren wunderbar. Seit damals habe ich niemals bezweifelt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

We2
Ich war überwältigt, als er mich vor einem Jahr am Thinking Day gefragt hat, ob ich seine Frau werden möchte. Natürlich sagte ich ja, denn ich bin mir ganz sicher, dass ich den Rest meines Lebens mit diesem intelligenten, wortgewandten und humorvollen Mann verbringen möchte. :-)